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Geschenkideen

Adventskalender Geschenke: 24 Ideen zum Befüllen und Verschenken

Ein Adventskalender schenkt 24 kleine Momente statt eines einzigen. Vom 1. Dezember bis zum Heiligen Abend öffnet der Beschenkte jeden Tag ein Türchen, ein Päckchen oder einen Zettel. Deshalb funktioniert er nicht nur als Countdown für Weihnachten, sondern auch als Geburtstagsgeschenk für alle, die im Dezember Geburtstag haben. Er eignet sich aber auch als eigenständiges Geschenk, etwa als Dankeschön oder kleine Aufmerksamkeit. Ob du ihn selbst befüllst oder fertig kaufst, hängt vom Empfänger und vom Budget ab. Wer selbst befüllt, stimmt den Kalender genau auf die Person ab. Die Grundregel bleibt immer gleich: 24 kleine Überraschungen, eine für jeden Tag vom 1. bis zum 24. Dezember.

Ein selbstgemachter Adventskalender sollte bis zum 30. November fertig befüllt sein. Am besten stellst du ihn in der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember bereit, damit das erste Türchen pünktlich am 1. Dezember geöffnet werden kann.

Worauf es beim Befüllen ankommt

Bevor du einkaufst oder bastelst, schau auf den Beschenkten. Ein Adventskalender passt am besten zum Alltag des Empfängers. Ein Kind freut sich über Spielzeug und Sticker, ein Teenager über Kosmetik und Snacks, die Eltern über selbst Gebackenes oder Gutscheine für kleine Dienste. Der Inhalt verändert sich mit dem Alter und den Interessen: Aus Kinder-Spielzeug werden später Kosmetik, Gewürze oder Werkzeug.

Drei Fragen erleichtern die Auswahl der 24 Teile:

  • Was macht die Person jeden Tag? Ein Pendler freut sich über Kaffee oder Tee, ein Handwerker über nützliche Kleinigkeiten.
  • Welche Hobbys hat sie? Bücherwürmer bekommen Lesezeichen, Hobbyköche Gewürze, Sportler kleine Trainings-Accessoires.
  • Mag sie es süß oder herzhaft, bunt oder schlicht, praktisch oder verspielt?

Ein guter Mix aus nützlichen, schönen und witzigen Kleinigkeiten ist besser als 24 gleiche Teile. Das größte oder wertvollste Geschenk kommt traditionell in das Fach für den 24. Dezember.

Süße Klassiker: Schokolade, Lebkuchen und Co.

Die einfachste Variante bleibt der Klassiker: Süßes. Unterschiedliche Schokoriegel, ein kleiner Weihnachtsmann und einzeln eingeschweißte Lebkuchen ergeben einen hübschen Kalender. Verpackst du die Teile in weihnachtliches Geschenkpapier und versiehst du sie mit einem Geschenkband, kannst du sie zum Beispiel an einem stabilen Kleiderbügel aufhängen. Wickelst du den Bügel ebenfalls in weihnachtliches Papier, sieht der Aufhäng-Kalender gleich viel festlicher aus.

Wer Abwechslung mag, mischt Kekse, Teebeutel, Bonbons, Gummibärchen, Marshmallows oder kleine Tafeln besonderer Sorten unter. Wichtig ist, vorher zu prüfen, ob die Person überhaupt gern Süßes isst. Für Menschen, die auf Zucker verzichten, eignen sich Nüsse, Studentenfutter, Salzbrezeln, herzhafte Cracker oder eine kleine Auswahl an Gewürzen besser.

Beauty-Ideen für kleine Luxusmomente

Beauty-Artikel eignen sich hervorragend als Geschenke für den Adventskalender, weil sie in fast jedes Budget passen und sich gut einzeln verpacken lassen. Badebomben, Parfümproben, Mini-Shampoos, kleine Handcremes, Haarkuren und Gesichtsmasken füllen die Türchen problemlos. Dazu gesellen sich Lippenpflege, Nagellack in Weihnachtsfarben, Duschgel, Seife oder ein schöner Haargummi.

Achte bei Kosmetik auf die Verträglichkeit. Menschen mit empfindlicher Haut vertragen nicht jedes duftende Produkt. Wer unsicher ist, wählt möglichst neutrale Pflege ohne starke Parfüme oder fragt vorher diskret nach. Auch hier gilt: Das hochwertigste Produkt wandert in das Fach für den 24. Dezember.

Trinkbare Adventskalender: Bier, Wein, Whiskey und Kaffee

Für Genießer gibt es Adventskalender, die man trinken kann. Der Klassiker ist der Bier-Adventskalender mit 24 unterschiedlichen Bierflaschen. Der Handel bietet Modelle mit den 24 besten Bieren Deutschlands, Europas oder der Welt an, manche sind nach Sorten sortiert. Dann gibt es für jeden Tag bis Heiligabend ein anderes Weißbier, Pils oder Dunkelbier, zum Beispiel aus Bayern oder Tschechien. Ähnliche Kalender gibt es von Weinhändlern und Whiskey-Anbietern: Mini-Flaschen mit edlen Tropfen sehen schick aus, haben aber ihren Preis.

Kaffee-Adventskalender enthalten jeden Tag einen anderen Pad oder eine andere Kapsel. Eine günstige Alternative ist ein selbstgemachter Kaffee- oder Tee-Kalender, bei dem du 24 verschiedene Sorten einzeln verpackst. Dasselbe Prinzip funktioniert mit Gewürzen, Ölen oder Essigen für Hobbyköche.

Adventskalender für Hobbys: Krimis, Modelleisenbahnen und mehr

Wer ein klares Hobby hat, freut sich über einen Kalender, der dazu passt. Ein bekanntes Beispiel ist der Modelleisenbahn-Adventskalender: An jedem Tag kommt ein Bauteil dazu, bis am Ende eine kleine Bahn zusammengesetzt ist. Ähnliche Systeme gibt es mit Bausteinen, Puzzles oder Figuren zum Zusammenbauen.

Für Krimi-Fans gibt es Kriminal-Adventskalender aus dem Buchhandel. Sie sind in 24 Kapitel aufgeteilt, und es darf jeden Tag nur eines gelesen werden. Am Heiligen Abend erfährt man endlich, wie der Fall aufgelöst wird. Diese Kalender funktionieren wie ein Adventsbuch, nur mit dem Unterschied, dass sich die Spannung über die ganze Adventszeit zieht. Alternativ eignen sich Rätselhefte, Knobelaufgaben oder ein Adventskalender mit kurzen Geschichten für jeden Abend.

Adventskalender für Paare: Nähe und gemeinsame Zeit

Für Paare gibt es eine eigene Kategorie: der erotische Adventskalender. Er enthält Geschenke, die die Beziehung beleben, und gibt es in zwei Varianten. Die eine ist mit kleinen Spielzeugen bestückt, die andere dient als Ideengeber. In der Ideen-Variante zieht das Paar 24 Mal eine prickelnde Aufforderung, die nach Möglichkeit noch am gleichen Abend umgesetzt wird.

Wer es romantischer mag, bastelt selbst einen Kalender mit gemeinsamen Erlebnissen. Darin stecken Zettel mit Ideen wie ein Spieleabend, ein Spaziergang bei Kerzenlicht oder ein Frühstück im Bett. Solche Kalender zeigen dem Partner, dass man sich Zeit nimmt, und kosten kaum etwas.

Der Gutscheinkalender: 24 kleine Versprechen

Ein Adventskalender muss nicht teuer sein. Das beweist der Gutscheinkalender. Wer noch bei den Eltern wohnt, verschenkt 24 kleine Dienste: Am 1. Dezember steht dann zum Beispiel „Müll runterbringen“ auf dem Zettel, am 2. Dezember „Geschirrspülmaschine ausräumen“. Damit die Gutscheine hübsch aussehen, rollst du die kleinen, am besten bunten Zettelchen und bindest sie mit einem Geschenkband zusammen. Dann kommen sie in eine kleine Truhe, etwa ein Nähkästchen, und Mama und Papa ziehen jeden Tag einen Zettel.

Auch Paare nutzen diese Form, weil es in einer Partnerschaft nichts Wertvolleres gibt als Zeit, die man sich gegenseitig schenkt. Auf den Zetteln stehen dann andere Versprechen: zehn Minuten Rückenmassage, gemeinsam den Lieblingsfilm des anderen ansehen oder abends ein selbstgemachtes Candle-Light-Dinner veranstalten. Für Kinder funktionieren Gutscheine ebenfalls: eine Runde gemeinsam Fußballspielen, Plätzchen backen, ein Buch vorlesen oder das Abendessen aussuchen dürfen.

Digitale Adventskalender: Musik, Sprüche und tägliche Grüße

Die modernen Medien machen auch vor Weihnachtsbräuchen nicht halt. Über eine App lässt sich zum Beispiel ein musikalischer Adventskalender verschenken. Jeden Tag hört der Beschenkte die neuesten, noch nicht veröffentlichten Alben angesagter Künstler an und hat am Weihnachtstag eine ganze Sammlung aktueller Songs. Das eignet sich gut für Musik-Fans, die weit weg wohnen, weil die Geschenke direkt auf dem Smartphone ankommen.

Online-Adventskalender funktionieren ähnlich. Sie versenden 24 sinnige Sprüche, Gedichte und Gedanken rund um Weihnachten. Täglich bekommt der Abonnent eine E-Mail oder SMS und liest den adventlichen Gruß auf dem Handy. So lässt sich auch über Distanz eine tägliche Verbindung aufbauen.

Welcher Adventskalender zu welcher Beziehung passt

Nicht jedes Geschenk passt zu jeder Beziehung. Ein Blick auf die wichtigsten Empfänger hilft bei der Wahl.

Für den Partner: Zeit-Gutscheine, gemeinsame Erlebnisse, hochwertige Kosmetik oder ein erotischer Kalender. Persönliche Botschaften kommen besonders gut an.

Für die Eltern: Gutscheine für Dienste, selbst Gebackenes, ein Fotokalender mit Familienbildern oder kleine Dinge für den Alltag.

Für Kinder: Kleine Spielzeuge, Sticker, Buntstifte, Bücher, Bauklötze oder Figuren zum Sammeln. Süßes darf dabei sein, sollte aber nicht überwiegen.

Für Freunde: Dinge, die zum gemeinsamen Hobby passen, kleine Insider-Witze, Tee, Kaffee oder nützliche Kleinigkeiten für den Schreibtisch.

Für Kollegen: Neutrale Geschenke wie Tee, Schokolade, Schreibwaren oder Handcreme. Zu Persönliches wirkt im Büro schnell unpassend.

Für Großeltern: Fotos, Selbstgemachtes, warme Socken oder praktische Dinge für den Haushalt.

Adventskalender für jedes Budget

Der Preis eines Adventskalenders hängt weniger von der Idee ab als von der Bestückung. Für wenig Geld bekommst du einen Gutscheinkalender, selbst gebackene Plätzchen, Teebeutel in hübschen Verpackungen oder kleine Dinge aus dem Haushalt, die du neu verpackst. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

Im mittleren Bereich liegen Kalender mit Kosmetik-Proben, besonderen Süßigkeiten, einem Buch plus Lesezeichen oder einer Mischung aus nützlichen Kleinigkeiten. Wer mehr ausgeben möchte, greift zu fertigen Spezial-Kalendern mit Bier, Wein, Whiskey oder Kaffee oder füllt den Kalender mit einzelnen hochwertigen Produkten. Der teuerste Artikel gehört dann in das Fach für den 24. Dezember.

Wichtig ist nicht der Gesamtpreis, sondern das Verhältnis. Ein Kalender mit einem teuren Stück und 23 Füllern enttäuscht schnell. Verteile den Wert gleichmäßig oder steigere ihn Richtung Heiligabend.

Typische Fehler beim Befüllen

Beim Befüllen passieren einige Fehler immer wieder. Die häufigsten:

Zu spät anfangen. Ein selbstgemachter Kalender braucht Zeit. Wer am 30. November erst einkauft, endet im Stress. Beginne lieber im November und halte den 30. November als letzten Termin ein.

Alles in eine Richtung. 24 Schokoriegel oder 24 Lippenpflegestifte langweilen nach wenigen Tagen. Mische Kategorien: Süßes, Nützliches, Schönes und Kleines für zwischendurch.

Am Empfänger vorbeidenken. Nicht jeder mag Süßes, Alkohol oder duftende Kosmetik. Achte auf Allergien, Unverträglichkeiten und persönliche Vorlieben.

Ungleiche Wertverteilung. Wenn ein Geschenk deutlich teurer ist als der Rest, wirken die anderen Teile wie Füllmaterial. Gleichmäßige Verteilung oder eine Steigerung bis zum 24. Dezember wirken durchdachter.

Falsche Größe. Geschenke, die nicht ins Türchen passen, machen den Kalender unpraktisch. Prüfe die Fächer, bevor du einkaufst.

Die Verpackung vergessen. Ein Adventskalender lebt vom Öffnen. Kleine Päckchen, Tüten oder gefaltete Papierumschläge machen aus jedem Inhalt eine Überraschung.

Das 24. Fach vernachlässigen. Das letzte Geschenk darf ruhig das größte oder schönste sein. Schließlich führt es direkt zum Heiligabend.

So verpackst du die 24 Geschenke schön

Die Verpackung gehört zum Geschenk. Ein einheitliches Motiv zieht sich durch den ganzen Kalender und wirkt sofort hochwertig. Weihnachtliches Geschenkpapier, braunes Packpapier mit Bindfaden oder kleine Stoffbeutel funktionieren alle. Nummeriere die Päckchen mit Zahlen von 1 bis 24, dann bleibt die Reihenfolge klar.

Zum Aufhängen eignen sich Kleiderbügel, Wäscheklammern an einer Schnur, ein Ast im Glas oder eine Pinnwand. Wer lieber befüllt, greift zu kleinen Schachteln, Papiertüten oder Streichholzschachteln. Marmeladengläser und ein Holzkasten mit 24 Fächern eignen sich ebenfalls. Auch ein einfacher Karton mit 24 nummerierten Päckchen erfüllt seinen Zweck. Die Präsentation entscheidet darüber, wie viel Vorfreude der Kalender schon vor dem ersten Öffnen auslöst.

Ein Adventskalender ist dann gelungen, wenn er zum Empfänger passt. Starte früh genug, mische die Kategorien und spare dir das schönste Geschenk für den 24. Dezember auf. Ob selbstgemacht mit Gutscheinen, gefüllt mit Kosmetik oder gekauft mit 24 Bierflaschen: Der Kalender verwandelt die Wartezeit bis Weihnachten in 24 kleine Momente, an die man sich noch lange erinnert.


Frank Schmidt

Ich habe ein Händchen dafür, gute Geschenke herauszusuchen und für jedes Budget und jeden Empfänger das passende Geschenk zu finden, und ich habe gelernt, wie man wirklich Jedem eine Freude machen kann! Wenn es schnell gehen muss und Sie keine Zeit haben, können Sie mich als Ihren persönlichen Geschenke-Berater buchen.