Zuerst sollte klar sein, ob das Geschenk für beide Eltern zusammen oder für einen Elternteil gedacht ist. Danach kommen Erlebnisse oder Gegenstände infrage. Auch ein Gutschein ist eine Möglichkeit.
Wichtig ist, was den Eltern gefällt und ob sie das Geschenk im Alltag oder bei einem gemeinsamen Anlass nutzen. Ein hoher Preis ist dafür kein verlässlicher Maßstab.
Gemeinsam oder einzeln schenken
Ein gemeinsames Geschenk passt, wenn beide Eltern ein Interesse teilen oder gern Zeit miteinander verbringen. Ein Restaurantbesuch, ein Kochkurs oder Karten für eine Veranstaltung sind konkrete Möglichkeiten. Vor der Buchung sollten Termin und Anreise geklärt sein. Auch die Interessen beider Eltern sollten berücksichtigt werden.
Hat nur ein Elternteil einen klaren Wunsch, darf das Geschenk auch nur für diese Person gedacht sein. Ein Buch zu einem bekannten Interessengebiet oder ein Gegenstand für ein Hobby wirkt passender als ein gemeinsames Geschenk, das eine Person nur der anderen zuliebe nutzt.
Umfragen geben eine Richtung vor, ersetzen aber nicht den Blick auf die eigenen Eltern: Im Auftrag von Mastercard befragte Personen in Deutschland nannten 2026 häufig Erlebnisgutscheine; Kulinarik und Wellness waren ebenfalls beliebte Erlebnisfelder. Die Befragung untersuchte das allgemeine Schenken, nicht speziell Geschenke an Eltern. Erlebnisgeschenke sind deshalb eine Möglichkeit, deren Eignung für jedes Elternpaar die Umfrage offenlässt.
Gegenstand oder Gutschein wählen
Ein Gegenstand eignet sich, wenn ein konkreter Bedarf oder ein vertrautes Interesse erkennbar ist. Ein Fotobuch hält gemeinsame Erinnerungen fest. Ein praktischer Gegenstand sollte zu etwas passen, das die Eltern tatsächlich verwenden. Wenn unklar ist, was den Eltern gefällt, ist Nachfragen besser, als einen Gegenstand einfach zu personalisieren.
Ein Gutschein wirkt persönlicher, wenn er für einen konkreten Wunsch gedacht ist, etwa für einen Besuch im Lieblingsrestaurant oder eine Aktivität, die den Eltern bereits gefällt. Ein allgemeiner Gutschein lässt den Eltern mehr Freiheit. Dafür zeigt er weniger deutlich, warum er ausgewählt wurde. Vor dem Kauf sollten Gültigkeit und Einlösebedingungen geprüft werden.
Eine von mydays beauftragte, repräsentative Befragung aus dem Jahr 2026 zeigt, worauf Menschen beim Schenken achten: 52 Prozent nannten erkennbare Mühe, 46 Prozent die Passung zu persönlichen Vorlieben und 40 Prozent eine emotionale Bedeutung. Nur 10 Prozent legten Wert auf ein teures Geschenk. Die Zahlen beziehen sich auf das allgemeine Schenken und belegen keine besonderen Vorlieben von Eltern. Sie sprechen aber dafür, zuerst an Wünsche und Interessen zu denken und danach an den Preis.
Vor dem Kauf klären
Vor der Entscheidung helfen diese Fragen: Gab es einen konkreten Wunsch? Passt die Idee zu beiden Eltern oder nur zu einem? Sind Zeit und Anfahrt geklärt? Müssen Einschränkungen bei Mobilität oder Ernährung berücksichtigt werden? Bei Unsicherheit können Geschwister oder andere Angehörige diskret nachfragen.
Bei einem Erlebnis gehört die Organisation zum Geschenk. Termin und Buchung sollten geklärt sein, bevor der Gutschein überreicht wird. Wenn mehrere Angehörige zusammenlegen, sollten sie vorher festlegen, wer bezahlt und bucht. Sie sollten auch festlegen, wer das Geschenk übergibt. Eine kurze Karte kann erklären, warum die Idee ausgewählt wurde.










