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Geschenke unter 20 Euro: Gekauft vs. Selbstgemacht im Vergleich

Sie suchen ein Geschenk unter 20 Euro – für eine Kollegin, den Nachbarn, den Gastgeber oder einen Freund. Sie können es kaufen oder selbst machen. Beides funktioniert bei diesem Budget, aber die Vor- und Nachteile sind unterschiedlich. Entscheidend sind drei Fragen: Wie viel Zeit haben Sie, wie gut kennen Sie die Person, und was können Sie selbst herstellen?

Drei Fragen vor dem Kauf

Die erste Frage ist die Zeit. Ein gekauftes Geschenk ist in wenigen Minuten erledigt, ein selbstgemachtes braucht Vorbereitung, etwa für einen Kuchen oder ein Glas Marmelade. Die zweite Frage ist, wie nah Sie der Person stehen: Wer den Geschmack genau kennt, kann mit einem persönlichen Geschenk viel Freude auslösen. Bei einer flüchtigen Bekanntschaft ist ein gekauftes Geschenk oft sicherer. Die dritte Frage ist, was Sie selbst können. Selbstgemachtes wirkt nur dann persönlich, wenn das Ergebnis ordentlich aussieht. Wenn etwas schiefgeht, ist das enttäuschend, weil Sie Mühe hineingesteckt haben.

Gekauft spart Zeit und Risiko

Wenn die Zeit knapp ist oder Sie die Person nur oberflächlich kennen, ist ein gekauftes Geschenk die zuverlässige Wahl. Typische Artikel bis 20 Euro sind Kerzen, Küchenhelfer, Gartenutensilien oder Socken mit einem Motiv. Diese Geschenke brauchen keine Vorbereitung und passen zu vielen Anlässen, vom Geburtstag bis zur Danksagung. Der Preis ist klar, die Qualität abschätzbar. Der Aufwand beschränkt sich auf den Weg ins Geschäft. Der Nachteil: Ein Standardartikel sagt wenig über die beschenkte Person aus und geht in der Flut ähnlicher Geschenke schnell unter.

Steuerfreie Sachgeschenke für Mitarbeiter

Wenn Sie im Auftrag des Arbeitgebers Geschenke an Beschäftigte verteilen, ist die steuerliche Behandlung wichtig. Ob ein Sachgeschenk steuerfrei oder steuerbegünstigt bleibt, hängt vom Wert des Geschenks ab. Solange der Wert die gesetzliche Freigrenze nicht überschreitet, bleibt das Geschenk steuerfrei. Bei einem Geschenk unter 20 Euro ist das in der Regel der Fall. Der Arbeitgeber muss diesen Rahmen einhalten, sonst wird das Geschenk zum steuerpflichtigen Arbeitslohn. Wer moderne und persönliche Artikel auswählt, erfüllt zugleich die Erwartung, dass das Geschenk als Wertschätzung ankommt.

Selbstgemacht zeigt Mühe und Nähe

Ein selbstgemachtes Geschenk zeigt, dass Sie Zeit und Aufmerksamkeit investiert haben. Das schafft ein Kaufartikel nicht. Für enge Freunde oder Familienmitglieder zählt das oft mehr als der perfekte Artikel. Bewährt haben sich etwa Backmischungen im Glas, Marmelade, Gebäck oder kleine Deko-Objekte. Selbstgemacht ist nicht automatisch günstig. Zutaten, Gläser, Verpackung und Deko summieren sich schnell. Wenn Sie nicht aufpassen, kommen am Ende mehr als 20 Euro zusammen. Rechnen Sie die Materialkosten vorher zusammen und planen Sie die Zeit ein. Dann bleibt das Geschenk im Rahmen.

Konkrete Ideen für beide Wege

Konkrete Beispiele helfen bei der schnellen Entscheidung. Gekauft funktionieren Kerzen, Küchenhelfer, Gartenwerkzeuge wie Handschuhe oder eine Schere sowie Socken oder Tassen mit persönlichem Motiv. Selbstgemacht überzeugen Gebäck und Pralinen im Einmachglas, Kräutermischungen, angesetzter Sirup oder Badezusätze nach eigenem Rezept. Wer Zeit sparen will, wählt aus der gekauften Liste. Wer Nähe zeigen will, wählt aus der selbstgemachten.


Frank Schmidt

Ich habe ein Händchen dafür, gute Geschenke herauszusuchen und für jedes Budget und jeden Empfänger das passende Geschenk zu finden, und ich habe gelernt, wie man wirklich Jedem eine Freude machen kann! Wenn es schnell gehen muss und Sie keine Zeit haben, können Sie mich als Ihren persönlichen Geschenke-Berater buchen.